Pressemitteilung: Neuer Beirat für „KMU gegen TTIP“

Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ erhält Unterstützung durch Beiratsmitglieder

Berlin, 11.08.2016: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ gründet einen Beirat zur breiteren Unterstützung der Initiativenarbeit. Die Beiratsmitglieder setzen sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Bereiche der mittelständischen Wirtschaft.

Knapp ein Jahr nach Gründung von „KMU gegen TTIP“ und mit über 2.500 Unternehmen, die sich gegen TTIP aussprechen, bekommt die Arbeitsgemeinschaft Rückhalt durch die Mitwirkung eines Beirats. Die Mittelständler_innen sollen zukünftig an der strategischen Ausrichtung der Wirtschaftsinitiative mitwirken und diese auch auf Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder in Interviews mit repräsentieren.

Folgende Mitwirkende sind in den Beirat berufen worden:

  • Melanie Eck (Geschäftsführerin Egovision GmbH)
  • Axel Kaiser (Geschäftsführer Gesellschafter DENTTABS innovative Zahnputztabletten mbH)
  • Guido Körber (Geschäftsführer Code Mercenaries GmbH)
  • Katharina Reuter (Geschäftsführerin UnternehmensGrün e.V.)
  • Rainer Söntgerath (Geschäftsführer Wohn-Room Innenausbau GmbH)
  • Reinhard Wörlein (Inhaber Maximilian Apotheke Nürnberg)

„Viele Politiker behaupten TTIP und CETA seien positiv für kleine und mittelständische Unternehmen. Dabei vergessen sie die betroffenen Unternehmen zu fragen, was sie denn davon halten und wie ihre Realität im internationalen Handel tatsächlich ist. Mit „KMU gegen TTIP“ haben wir Unternehmer nun eine Plattform über die wir uns Gehör verschaffen können und darauf hinweisen welche Gefahren wir durch TTIP und CETA für unsere Unternehmen und die gesamte Gesellschaft sehen. Als Mitglied des Beirats von KMU-gegen-TTIP möchte ich nun mithelfen, dass wir mehr Berücksichtigung in Politik und Öffentlichkeit finden.“ so Guido Körber, Geschäftsführer der Code Mercenaries GmbH.

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ – „Kleine und Mittlere Unternehmen gegen das Transatlantische Handelsabkommen“ – wurde Anfang September von fünf Unternehmerinnen und Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen und Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und kritischen Stimmen aus den Reihen der Wirtschaft eine Stimme geben. Aktuell haben über 2.300 Unternehmen den Aufruf unterschrieben, die TTIP-Verhandlungen zu stoppen. Immer mehr kritische Unternehmen engagieren sich und kommen beispielsweise im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen zu Wort.

Gesamte Pressemitteilung hier

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